Sanierung des Pumpenhäuschens

© Hannes Kugas

Bürger feiern in Wüstendorf die vollendete Sanierung des Pumpenhäuschens

Die Ortschaften Wüstendorf und Pöhl feierten die Einweihung des Wasserhäuschens am Wüstendorfer Bach, das bis vor einigen Jahrzehnten zur Trinkwasserversorgungsanlage gehörte. Seit vielen Jahren ist es ohne Funktion und drohte zu verfallen. Im Namen der Ortsgemeinschaft hat sich Fritz Müller, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, im Jahr 2017 deshalb an die Gemeinde gewandt.

Nachdem die Bürger ihre Unterstützung bei der Erneuerung angeboten haben, stellte der Mainleuser Gemeinderat 4.000 Euro Haushaltsmittel für einen seiner kleinsten Ortsteile bereit. Nun strahlt das wiederhergestellte Pumpenhaus in neuem Glanz und der Feuerwehrverein lud zu einer „Feier der Erneuerung“, die vom Buchauer Posaunenchor musikalisch begleitet wurde.

Fritz Müller betonte den Wert des Pumpenhäuschens für Wüstendorf und bedankte sich beim Markt Mainleus für die rasche Unterstützung. „In einer Gemeinschaftsleistung von Bürgern und Gemeinde haben wir das Gebäude vor dem Verfall gerettet und der Nachwelt erhalten. Für uns hat das Pumpenhäusla eine wichtige ideelle Bedeutung, wir haben uns gerne ehrenamtlich mit eingebracht“, so Fritz Müller.

 

Bürgermeister Robert Bosch lobte den Feuerwehrverein Wüstendorf-Pöhl für dessen Initiative und die leidenschaftliche Mithilfe bei der Instandsetzung. Die Bürger hätten mit ihrem Einsatz für das Häuschen nicht nur einen Teil der Siedlungsgeschichte bewahrt, sondern mit dieser Gemeinschaftsaktion auch ein weiteres Stück Ortsgeschichte geschrieben.

 

In der ökumenischen Andacht erinnerte Pfarrer Ulrich Jobst an die Bedeutung des Wassers für die Menschen. Im Anschluss segnete er zusammen mit Diakon Florian Will das hübsch geschmückte, sanierte Pumpenhäuschen.

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