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Information zur Trinkwasserversorgung – Rückkehr zu normalen Einspeisequelle

Information zur Trinkwasserversorgung – Rückkehr zu normalen Einspeisequelle

Die vorübergehende Anpassung der Einspeisequelle im Trinkwassernetz wird beendet.

Hintergrund war die Baumaßnahme an der Hochwasserentlastungsrinne der Trinkwassertalsperre Mauthaus sowie der niedrige Wasserstand in den Jahren 2024/2025. Um den Wasserkörper der Talsperre zu schonen, wurde der Trinkwasserbezug aus anderen Versorgungsquellen erhöht.

Aktuelle Prognosen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zeigen jedoch, dass sich der Wasserstand deutlich erholt hat. Der Pegel liegt derzeit etwa 2,3 m höher als zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2025, was einer zusätzlichen Wassermenge von rund 1,7 Millionen m³ entspricht. Auch für die kommenden Wochen wird ein weiterer Anstieg erwartet.

Daher wird die erhöhte Einspeisung über den Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) wieder reduziert und die Versorgung schrittweise auf die ursprünglichen Einspeisequellen zurückgestellt. Somit wird sich auch der Härtegrad wieder auf das bekannte Maß reduzieren und einstellen. Eine Messung des Härtegrades ist durch Teststreifen, wie in unserem Schreiben zur Wasserabrechnung mitgeteilt, jederzeit möglich. Mit aktueller Prüfmessung vom 26.02.2026 hat sich der Härtegrad bereits auf ca. 6-7 °dH reduziert. 

Die zeitweise Umstellung seit 01.07.2025 hat maßgeblich dazu beigetragen, den Rohwasserbezug aus der Talsperre zu reduzieren und eine mögliche Verschlechterung der Trinkwasserqualität im Sommer 2025 zu verhindern.

Die Fernwasserversorgung Oberfranken sowie der Markt Mainleus bedanken sich für das kooperative Miteinander. 

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